Donnerstagmorgen, 4 Uhr, der Rechner läuft noch immer, der Compiler meldet einen Syntaxfehler in Zeile 175 in einer Klasse des Programms. Vor dem Rechner sitzt ein gewichtiger Typ mit Brille und grauen Pullover. Er hält sich mit Cola und Energy-Drinks wach. Ernähren tut er sich von Chips und Schokoriegeln, die im Kühlschrank neben dem Rechner sind.
Bezüglich des typischen Aussehens der Informatikstudentin gibt es mangels Masse noch kein Klischee.
Informatikstudenten sind oftmals mathematisch hochbegabt und verbinden exzellentes Abstraktionsvermögen und Theorieverständnis mit praktischem Geschick im Umgang mit dem Rechner, tüftlerischen Erfindungsgeist und einer unglaublichen Zähigkeit beim Auffinden von Problemen.
Was den Kontakt zu Frauen anbelangt, muss zwischen virtueller und realer Welt unterschieden werden. In der virtuellen Welt kennen sich Informatiker bestens aus und wissen auch, wo es die schönste, hemmungslosesten und heißesten Frauen in Aktion zu sehen gibt. Da wird der reelle Kontakt entbehrlich. Zumal der reelle Kontakt das aufwendige Erlernen eines schwach strukturierten Kommunikationsprotokolls jenseits von TCP/IP erfordern würde.
| Ort | Uni | Studiengang | %-weiblich | %-männlich |
| Karlsruhe | Karlsruher Institut für Technologie | Informatik | 11% | 89% |
| Berlin | Technische Universität | Informatik | 13% | 87% |
| Berlin | Humbold-Universität | Informatik | 14% | 86% |
| Bremen | Uni | Informatik (Diplom) | 14% | 86% |
| Dortmund | Technische Universität | Informatik | 8% | 92% |
| Tübingen | Eberhard-Karls-Universität | Informatik | 15% | 85% |
| Stuttgart | Uni | Informatik | 13% | 86% |
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