Auf der Verbindungsparty Teil 3:
Zu später Stunde fallen die Hemmungen
(von Steve Regatear)

<<<Auf der Verbindungsparty Teil 2:
Schlagende Verbindung

Direkt zum Abschnitt: Anfang, angekommen, die Villa, die Party läuft, Francois Misserfolg, schlagende Verbindungen, die Party geht weiter, die Hemmungen fallen, am Ende warten.

Party-on

Ich gehe wieder ins Haus. Drinnen tobt die Party unvermindert weiter. Viele Gäste sind mittlerweile so betrunken, dass sie nur noch eingeschränkt das Leben außerhalb der Tanzfläche wahrnehmen. Ich hole mir auf den Schreck noch einen Drink. Daniela kommt zurück, sie meint zu mir: „Das war hart.“ Ich nicke und frage, ob Sie Pedro gut kennt. Sie verneint: „Ich hab mal ein Seminar mit ihm gemacht und meine Freundin war mit ihm kurze Zeit zusammen, aber das ist schon ein paar Monate her“. Sie geht weiter und ich nehme einen Schluck aus dem Becher.

Zu später Stunde fallen die Hemmungen

Die Musik gefällt mir sehr gut und der Becher ist schnell leer. Ich gehe auf die Tanzfläche und tanze. Kaum bin ich da, kommt eine üppige Schwarzhaarige auf mich zu, packt mich und fängt an mit mir zu tanzen. Sie hat schon ordentlich Schlagseite. Sie zerrt mich auf die Seite und fängt an zu labern. Sie studiert Biologie im 3. Semester. Sie lallt noch ein paar Sätze über ihr Studium, fällt mir um den Hals und küsst mich. Eine Freundin von ihr zerrt sie weg und meint zu mir: "Sorry, wir müssen jetzt gehen.“ Ich lache. Schräg, so ein Verhalten kennt man eigentlich eher von besoffenen Typen. Mittlerweile merke ich aber auch, dass ich ein etwas getrunken habe. Ich gehe wieder auf die Tanzfläche.

Kurze Zeit spät sehe ich Daniela. Ich lächele sie an. Sie lächelt zurück. Ich tänzele zu ihr hin. Sie fängt an in meinem Rhythmus zu tanzen. Ich nehme ihre Hände und wir tanzen, bevor ich sie näher an mich heran ziehe. Sie hat sehr viel Rhythmusgefühl. Es macht mir Spaß, mit ihr zu tanzen. Sie sagt mir etwas ins Ohr, was ich nicht verstehe, ich bin mir aber sicher, es ist was Nettes. Sie vergrößert den Abstand zu mir ein wenig, dreht sich herum und ich ziehe sie wieder an mich heran. Ich küsse sie auf den Hals. Sie schmiegt sich ganz eng an mich heran. „Lass uns mal Pause machen“, meint sie und wir gehen an den Rand. Ich will sie küssen. Sie meint: „Warte mal, ich glaub ich hab eine bessere Idee“, zuerst müsse sie mich allerdings kurz alleine lassen. Ich solle in der Ecke beim Eingang auf sie warten sagt sie und ist verschwunden. Etwas verwundert stehe ich da und gehe langsam Richtung Eingangsbereich.

Warten

Ein Lied läuft, die Betrunkenen feiern. Noch ein Lied läuft, ansonsten hat sich nicht viel geändert. Und da kommt Daniela vorbei, greift mich am Arm und meint: „Komm mal mit!“ Sie schaut sich um, im Eingangsbereich ist es recht leer. Zwei Typen sitzen auf dem Boden und unterhalten sich lallend über eine Vorlesung. Sie geht die Treppe hoch, ich folge ihr. Sie schaut sich um, niemand nimmt uns wahr, die Typen sind in ihr Gespräch vertieft und würdigen uns keines Blickes. Oben angekommen bleibt sie zögernd stehen. Ich ziehe Sie zu Pedros Zimmer. Keine fünfzehn Sekunden später sind wir drin und haben die Tür hinter uns zugezogen. Wir werfen uns auf das Bett und fangen an heftig zu knutschen. Sie beugt sich auf und fängt an mein Hemd aufzuknöpfen…

...

Mit meinem Zeug beladen komme ich die Treppe runter. Pedro steht im Flur, er sieht aus wie eine Mumie, zumindest sein Kopf ist nahezu komplett in Verband gewickelt. Ich gehe runter, Francois kommt mir entgegen. „Mensch ich hab dich gesucht, wo steckst du, lass uns gehen“, meint er und wir gehen.

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