Als Verkuppeln werden die Bemühungen einer Person verstanden, zwei Menschen zusammen zu bringen. Einige haben Spaß daran, sich zu überlegen, wer mit wem gut zusammenpassen würde. Der Kuppler begnügt sich allerdings nicht mit Gedankenspielen. Hat er herausgefunden, dass zwei zusammenpassen würden, aber nicht von alleine zusammenfinden, dann hilft er nach.
Typischerweise spricht der Kuppler die beiden zu verkuppelnden Personen an und macht die jeweils andere Person besonders schmackhaft. Auch das Arrangieren von mehr oder weniger zufällig wirkenden Treffen zwischen den zu Verkuppelnden gehört dazu.
Schüchternen Menschen können Kuppler helfen. Allerdings haben die Menschen doch oft einen anderen Geschmack, als der Kuppler meint. Außerdem legen viele Menschen Wert darauf, sich selbst jemanden für eine Beziehung auszusuchen. Von daher sollte der Kuppeler nicht zu offensichtlich seinen Zielen nachgehen. Auf keinen Fall darf der Kuppler sein Ego in den Vordergrund stellen. Das heißt, die zu Verkuppelnden sollten stets im Vordergrund stehen und nicht der Wunsch des Kupplers, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Früher hat man unter Kuppelei etwas anders verstanden, als heute. Damals gab es einen Kuppeleiparagrafen, der es verbot, unverheirateten Paaren die Möglichkeit zu sexuellen Kontakten zu ermöglichen. Vermieter machten sich strafbar, wenn sie nicht aufpassten, dass ihr "Zimmerherr" keinen "Damenbesuch" bekommt. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass niemand Unverheirateten eine Möglichkeit zum Sex geben wollte. Heute ist der Paragraf abgeschafft. Wer schnell mal seine Bude einem befreundeten Pärchen zur Verfügung stellt, braucht also keine Angst haben, in Gefängnis zu müssen.
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