Ursprünglich ist die Fleischbeschau eine Maßnahme zur Qualitätssicherung von zum Verzehr bestimmtem Fleisch. Als Fleischbeschau im übertragenen Sinn wird bösartigerweise eine gesellschaftliche Zusammenkunft bezeichnet, bei dem die Teilnehmer sehr leicht bekleidet sind und sich anderen zur Schau stellen (vgl. Schaulaufen). Die Treffen können geplant sein, wie zum Beispiel Misswahlen. Häufiger ist aber, dass sich mit der Zeit einbürgert, bestimmte Anlässe dazu nutzen, um sich zu präsentieren. Beispielsweise ist es in manchen Diskotheken üblich, dass die weiblichen Gäste sehr knappe Röcke und Hotpants tragen und von männlichen Gästen beobachtet werden.
Der Begriff Fleischbeschau wird fast immer von Kritikern eines freizügigen Auftretens verwendet. Dabei werden moralische Werte oder feministische Überzeugungen als Grund für die Ablehnung angegeben. Tatsächlich ist das Problem jedoch häufig, dass derjenige, der von einer Fleischbeschau spricht, sich selbst nicht für attraktiv hält.
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