In den Zeiten des Wirtschaftswunders waren Briefmarkensammlungen angeblich ein Vorwand, um den Flirtpartner mit in seine Wohnung zu nehmen. Ob Briefmarkensammlungen wirklich so eine große Rolle gespielt haben, ist unklar. Wahrscheinlich steht der Begriff „Briefmarkensammlung“ nur stellvertretend für eine ganze Reihe anderer Gründe. Schließlich ist der Vorwand jemanden die Briefmarkensammlung zeigen zu wollen denkbar durchschaubar und unglaubwürdig ist. Fest steht, dass in der 1950er Jahren viel strengere sittliche Vorstellungen in Deutschland herrschten, als wir es heute kennen.
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