Der Body-Mass-Index, kurz BMI, ist eine Kenngröße, die dazu eingesetzt wird, um zu bestimmen, ob ein Mensch über-, unter- oder normalgewichtig ist. Für die Ermittlung werden die Körpergröße, in Metern angegeben, und das Gewicht, in Kilogramm, benötigt. Zur Berechnung des BMI wird das Gewicht durch das Quadrat der Körpergröße geteilt. Normalgewichtige Menschen haben einen BMI zwischen 18,5 und 25. Wer weniger als 18,5 hat, gilt als untergewichtig und wer über 25 liegt als übergewichtig. Über- und Untergewicht werden nochmals in verschiedene Stufen eingeteilt. Sowohl starkes Unter- als auch Übergewicht gelten als gesundheitsgefährdend.
Am BMI wird kritisiert, dass er muskulöse Menschen fälschlich als übergewichtig einstuft. Ausgeprägte Muskelmasse erhöht das Körpergewicht, ohne dass der Mensch deswegen übergewichtig ist. Es empfiehlt sich daher, noch andere Kenngrößen heranzuziehen, z. B. den Körperfettanteil, der mehr oder weniger genau mit so genannten Körperfettwagen gemessen werden kann oder das Taillen-Hüft-Verhältnis.
In Deutschland steigt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen der Anteil der stark Übergewichtigen in den letzten Jahren stark. Der Anteil der Untergewichtigen bleibt ungefähr konstant.
Der Anteil der Übergewichtigen steigt nach zunehmenden Altersklassen. Während mehr als drei Viertel aller 18- bis 20-jährigen Männer normalgewichtig sind, sind es nur noch etwa ein Viertel der 65- bis 70-jährigen. Der Anteil der stark Übergewichtigen steigt von etwa 3% auf rund 30%.
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