Anmachen kennzeichnet eine etwas flapsige Form der Kontaktaufnahme. Anmachen geht von einer Person aus und wirkt auf eine andere Person. Dabei kann das Anmachen aktiv oder passiv sein. Aktiv ist es dann, wenn der oder die Anmachende mehr oder weniger geschickt versucht, das sexuelle Interesse des Gegenübers zu wecken. In diesem Sinne werden mit „Anmachen“ Versuche gekennzeichnet, die plump sind. Von daher ist das „angemacht werden“ unangenehm.
Im passiven Sinn ist damit gemeint, dass von einer anderen Person eine sexuelle Anziehungskraft ausgeht, die auf die Person, die sagt: “Das macht mich an“, wirkt. Im übertragenen Sinn kann auch eine Sache gemeint sein.
Siehe auch Anmachspruch.
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